SDG Nr. 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

26. Mai 2021

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SDG Nr. 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

26. Mai 2021

Darin war sich die Staatengemeinschaft mit der Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele 2015 in New York einig: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum, nachhaltige Produktion, nachhaltige Städte und nachhaltige Bildungs- und Gesundheitssysteme sowie damit eine ganze Reihe weiterer wichtiger Nachhaltigkeitsziele sind ohne funktionierende Infrastrukturen, intelligente Innovationen und eine leistungsfähige Industrie nicht denkbar.
Im Rahmen des SDG 9 sollen diese widerstandsfähigen Infrastrukturen aufgebaut, breitenwirksame, nachhaltige Industrie gefördert und Innovationen unterstützt werden.
Eine funktionierende Infrastruktur beinhaltet dabei nicht nur Straßen und Schienennetze, sondern ebenso lebenswichtige Grundlagen wie Strom, die Versorgung mit Wasser, die Erreichbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Internet. Diese Faktoren bestimmen in der Folge beispielsweise den Zugang zu medizinischer Versorgung oder die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Noch heute haben 16% der Weltbevölkerung keinen Zugang zu mobilen Breitbandnetzen.
Überdies sind eine zukunftsfähige Industrie, starke Unternehmen und Betriebe maßgeblich von widerstandsfähigen Infrastrukturen und nachhaltigen Innovationen abhängig. Gezielte Investitionen, Förderung und Forschung stellen sicher, dass heutiger Aufbau von Infrastruktur auch für künftige Generationen ihren Nutzen behält.
Speziell im Bereich „Green Tech“ spielt Deutschland international eine wichtige Rolle und zählt zu den innovativsten Staaten weltweit. Laut einer OECD-Studie landete Deutschland außerdem auf Platz sechs der nachhaltigsten Industrieländer.
Auf dieser Basis liegt das Hauptaugenmerk für Deutschland im Ziel 9 zunehmend auf den Bereichen Energie- und Verkehrswende, dem flächendeckenden Zugang zu guten Infrastrukturen (beispielsweise Zugang zu Breitband-Internet und Glasfaseranschlüssen) sowie der Förderung grüner Technologie und nachhaltiger Innovationen.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass Ressourcen und Reichtum in der globalen Gesamtschau sehr ungleich verteilt sind. Förderung von widerstandsfähigen Infrastrukturen innerhalb des SDG 9 beinhaltet für Deutschland somit nicht nur die Förderung eigener Strukturen und Innovationen, sondern ebenfalls die Unterstützung einer produktiven Industrie und Industrialisierung in sogenannten Entwicklungsländern. Ein nachhaltiger globaler Wandel kann nur dann gelingen, wenn zusätzlich ein Wissenstransfer und Zugang zu aktueller Forschung und Entwicklung besteht.
90% der weltweiten Unternehmen werden als kleine und mittlere Unternehmen gelistet. Damit sind sie die größten Arbeitsplatzbeschaffer und haben ein sehr großes Potenzial, unsere Zukunft in Industrie und Gesellschaft aktiv und nachhaltig mitzugestalten.
Um Infrastruktur und Industrie nicht nur zukunftsfähig aufzubauen, sondern bestehende Strukturen ebenfalls nachhaltiger zu gestalten, ist das SDG 9 nicht nur an Großindustrie, Politik oder Infrastrukturunternehmen adressiert. Verbesserungen im Einzelnen, wie die effektivere Nutzung von Ressourcen, die Etablierung umweltfreundlicher Prozesse oder die Entwicklung und Nutzung von sauberen Technologien spricht alle Unternehmungen vom Einzelunternehmen bis zum globalen Großunternehmen an.
 
Quellen:
Die UN-Nachhaltigkeitsziele (bundesregierung.de)

Laura Lehmann

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SDG Nr. 8 – Angemessene Arbeit und Wirtschaftswachstum

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SDG Nr. 8 – Angemessene Arbeit und Wirtschaftswachstum

10. Mai 2021

Dieses Zukunftsziel beschreibt die Vision einer Welt, in der alle Menschen am wirtschaftlichen Wohlstand teilhaben und ihren eigenen Beitrag dazu leisten können. Durch ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum sollen Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle weltweit gefördert werden. Das setzt unter anderem gutes Verwaltungshandeln genauso wie einen starken Privatsektor und eine nachhaltige Finanzwirtschaft voraus.
Wieso betreffen mich nachhaltiges Wachstum und menschenwürdige Arbeitsplätze außerhalb Deutschlands?
Die Verlagerung der Produktion von Textilien in Niedriglohnländer verdeutlicht die Notwendigkeit der Schaffung menschenwürdiger Arbeit überall auf der Welt. Nachhaltiger Wohlstand kann in diesen Ländern nicht geschaffen werden, wenn die Produkte dort unter niedrigen Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards hergestellt werden. Damit kann auch der Migrationsdruck in die Industrieländer steigen.
 
In diesem Zusammenhang wurde das „Bündnis für nachhaltige Textilien“ gegründet. Es besteht aus Unternehmen, Verbänden, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Standardorganisationen sowie der Bundesregierung. Erreicht werden soll die Verbesserung der Rahmenbedingungen entlang der gesamten Textil-Lieferkette.
 
Das sind beispielsweise:
  • die Bekämpfung von Kinderarbeit,
  • die Anhebung des Lohnniveaus in Richtung existenzsichernder Löhne,
  • die Vermeidung gesundheitsschädlicher Chemikalien,
  • oder auch die nachhaltige Wassernutzung im Baumwollanbau.
Aktuell bekennt sich die Hälfte des deutschen Textileinzelhandels nachweisbar zu besseren Arbeitsbedingungen und Umweltschutz in ihrer Lieferkette. Externe Experten überprüfen die Fortschritte jährlich.
 

Laura Lehmann

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 7 – Preisewerte und saubere Energie

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 7 – Preisewerte und saubere Energie

3. Mai 2021

Lösungen für erneuerbare Energie werden täglich günstiger, zuverlässiger und effektiver. Unsere aktuelle Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist nicht nachhaltig und schädlich für unseren Planeten. Weil Energie eine grundlegende Voraussetzung für wirtschaftliche und soziale Entwicklung ist müssen wir die Art, wie wir Energie herstellen und verbrauchen, ändern. Saubere Energiequellen sind ein Schlüsselfaktor für den Umwelt- und Klimaschutz.
SDG 7 lautet somit: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle bis zum Jahr 2030 zu sichern.
Wichtige Unterziele des Nachhaltigkeitsziels 7 sind, den Anteil erneuerbarer Energie am globalen Energiemix deutlich zu erhöhen, die weltweite Energieeffizienz zu verdoppeln und den Zugang zu Forschung und Technologie für saubere Energie zu erleichtern sowie Investitionen in Energieinfrastruktur und saubere Energietechnologien zu fördern.

Gegenseitige positiv Beeinflussung

Vielen Ziele stehen in einer positiven Beziehung miteinander. So überschneidet sich das Nachhaltigkeitsziel Nr. 7 mit weiteren Nachhaltigkeitszielen, vor allem mit den Zielen für Klimaschutz (SDG 13), nachhaltigen Konsum (SDG 12), sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung (SDG 11) und Landwirtschaft (SDG 2).

Unser Tipp

Informieren euch über Energiesparmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Beratung bei den Verbraucherzentralen. Wissenswertes – vom Stromsparen im Haushalt bis zu den Zuschüssen für energieeffizientes Bauen oder den Energieausweis für Mieter und Käufer von Immobilien – bekommt ihr unter anderem beim Bundesministerium für Energie und Wirtschaft. Oder wechselt selbstständig zu einem nachhaltigen Stromanbieter (z.B. Greenpeace).
 
Quelle:

Laura Lehmann

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​Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 6 – Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen

25. April 2021

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​Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 6 – Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen

25. April 2021

Auch in Deutschland ist der Schutz des Wassers ein zentrales Anliegen.
Die sichere Versorgung mit sauberem Wasser ist für ein Leben in Gesundheit und Würde unerlässlich.
​Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 6 – ein umfassendes Wasserziel mit sechs Handlungsfeldern:
  • Zugang zu sicherem und bezahlbarem Trinkwasser für alle
  • Angemessene Sanitärversorgung und Hygiene für alle
  • Verbesserung der Gewässerqualität
  • Steigerung effizienter Nutzung und nachhaltige Entnahme von Wasser zur Reduzierung der Wasserknappheit
  • Integriertes Management der Wasserressourcen, auch grenzüberschreitend
  • Schutz und Wiederherstellung von Wasserökosystemen

Wieso betreffen mich Wasserqualität und Versorgung ganz persönlich?

Sauberes Trinkwasser und eine nachhaltige Versorgung sind für die Gesundheit und Ernährung entscheidend. Das ist in Deutschland heute gewährleistet. Allerdings hat der Klimawandel Einfluss auf den Grundwasserspiegel – er sinkt stetig ab. Menschen (auch in Deutschland) die z.B. mit Quellwasser ihren Garten gießen, können schon heute die stetige Absenkung des Grundwasserspiegels beobachten. In Deutschland können diese Menschen im Ernstfall auf ihr Leitungswasser zurückgreifen. Der Wald aber nicht. So hat z.B. der Borkenkäfer es leichter, sich in der Rinde anzusiedeln und die Bäume so zu zerstören. ​Laut Umweltbundesamt war 2019 eine Fläche von 2.711 Hektar in Deutschland von Waldbränden betroffen. Das ist die größte Fläche seit 27 Jahren.
Wir haben es in der Hand. Wasser ist ein kostbares Gut, das nicht verschwendet werden darf!
TIPP: Geht sparsam und damit nachhaltig mit Wasser um. Arzneimittelreste gehören nicht in die Toilette oder den Abfluss, sondern in den Restmüll. Achtet bei der Verwendung von Wasch- und Reinigungsmitteln auf die richtige Dosierung. Oder steigt direkt auf nachhaltige Produkte um.
 
Quelle:

Laura Lehmann

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 5 – Gleichstellung der Geschlechter

18. April 2021

In Deutschland ist die rechtliche Gleichstellung der diversen Geschlechter erreicht. An der tatsächlichen, alltäglichen Gleichstellung haben wir aber auch in Deutschland noch jede Menge zu tun.
 
​Geschlechtsspezifische Diskriminierung untergräbt unser Sozialgefüge und entwertet uns alle. Indem z.B. Frauen gleiche Rechte verweigert werden, wird die Hälfte der Bevölkerung unseres Planeten an der Ausschöpfung ihres vollen Potentials gehindert. Weltweit werden Millionen von Frauen beim Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und in ihrem alltäglichen Leben diskriminiert. Sie sind häufiger Opfer von Menschenhandel sowie körperlicher oder sexueller Gewalt.
Gleichstellung der Geschlechter ist ein Menschenrecht.
Weltweit gibt es bei der Gleichstellung Fortschritte. Dennoch bestehen immer noch erhebliche Defizite. Zusammen können wir Vorurteile beseitigen und für Gleichberechtigung und Respekt von Frauen, Männern und nicht-binären Menschen arbeiten.
Die Hauptziele des Nachhaltigkeitsziels Nr. 5 (=Sustainable Development Goals, kurz: SDG) – Geschlechtergleichheit herstellen
  • Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft
  • Beseitigung aller Formen von Diskriminierung
  • Verhinderung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Förderung von Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und dem öffentlichem Leben
  • Unbezahlte Pflege- und Hausarbeit anerkennen, wertschätzen und gerechter verteilen
  • Einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsleistungen, wirtschaftlichen Ressourcen, Technologien und Finanzen
  • Alle schädlichen Praktiken wie Kinderheirat, Zwangsheirat und Genitalverstümmelung beseitigen
Selbstverständlich hört es nicht bei der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen auf. Auch die Gleichstellung auch derer, deren geschlechtliche Identität und/oder sexuelle Orientierung nicht dem heteronormativen Verständnis entspricht muss gewährleistet sein.
 
Quelle:

Laura Lehmann

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 4 – Gute Ausbildung

13. April 2021

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 4 – Gute Ausbildung

13. April 2021

Bildung ist der Schlüssel zu Wohlstand und öffnet eine Welt voller Möglichkeiten: Alle Menschen sollen eine inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung erhalten. Das Nachhaltigkeitsziel (=Sustainable Development Goals, kurz: SDG) Nr. 4 steht daher für inklusive, gerechte und hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen für alle.
Gute individuelle Bildung ist aber nur die eine Seite dieses Nachhaltigkeitsziels. Die andere Seite ist die Bildung der Menschen für nachhaltige Entwicklung.
Denn durch Bildung kann der Einzelne erkennen: Mein Handeln hat Konsequenzen – nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann dazu beitragen, die Welt ein Stück zu verbessern.
Dieses Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen, drängende globale Probleme zu lösen, damit auch zukünftige Generationen gut leben können.

Wichtige Ziele sind unter anderem

  • Eine kostenlose und hochwertige Grund- und Sekundarausbildung für alle Mädchen und Jungen bis 2030
  • Bildungsförderung als Schwerpunkt deutscher Entwicklungspolitik weiter ausbauen
  • Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Erziehung, Betreuung und Vorschulbildung und zu hochwertiger fachlicher, berufliche rund tertiärer Bildung für alle bis 2030
  • Beseitigung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Bildung
  • Das SDG 4 basiert auf einem breiten Bildungsverständnis und dem Prinzip des lebenslangen Lernens
Quelle:

Laura Lehmann

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 – Gesundheit und Wohlbefinden

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 – Gesundheit und Wohlbefinden

6. April 2021

Alle Menschen wünschen sich Gesundheit ein Leben lang. Den Zugang zu guter medizinischer Versorgung, lebensrettenden Medikamenten, gesunder Ernährung, sauberem Wasser und guter Luft zu ermöglichen ist Aufgabe der Politik.
 
Hauptziel des Nachhaltigkeitsziel (=Sustainable Development Goals, kurz: SDG) Nr. 3:
Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern!
 
Auch in Deutschland bleibt viel zu tun – obwohl das deutsche Gesundheitssystem vielfach als eines der besten der Welt wahrgenommen wird. Die Bundesregierung will sicherstellen, dass alle Bürger*innen in einer alternden Gesellschaft eine gute, flächendeckende medizinische Versorgung von Beginn bis zum Ende ihres Lebens erhalten. Und das unabhängig von ihrem Einkommen und Wohnort. Besonderer Fokus liegt aktuell auf der Stärkung der Pflege und der Gewährleistung schnellerer Facharzttermine für alle Versicherten.
 
Hierfür zahlreiche Teilziele formuliert, z.B.:​
  • Senkung der Raucherquote von Jugendlichen auf 7 Prozent, der Erwachsenen auf 19 Prozent bis 2030
  • Anzahl der fettleibigen Menschen in Deutschland senken
  • Reduzierung der Emissionen von Luftschadstoffen bis 2030 um die Hälfte

Präventionsgedanke zieht sich als roter Faden durch die Gesundheitspolitik

Als wichtigstes Kernelement wird laut Bundesregierung der Präventionsgedanke im SDG 3 genannt. So heißt es: Mit dem Präventionsgesetz wurden die Gesundheitsförderung und Prävention insbesondere in den Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel in Schulen, Kindertagesstätten, Kommunen oder Pflegeeinrichtungen gestärkt. In Betrieben sollen Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz besser miteinander verzahnt werden, so dass die jeweiligen Belastungen und Präventionspotenziale der Unternehmen bei den Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gezielt berücksichtigt werden können. Um Gesundheitsförderung und Prävention in allen Teilen der Gesellschaft zu verankern, müssen viele Akteure an einem Strang ziehen. Rahmen und Struktur für ihr Zusammenwirken wurde mit der nationalen Präventionsstrategie geschaffen. So können die Krankenkassen, die Pflegekassen, die Renten- und Unfallversicherungsträger und alle anderen Akteure in Bund, Ländern und Kommunen ihre Ressourcen bündeln und sich auf gemeinsame Ziele und Vorgehensweisen verständigen.
 
TIPP: Angebote der Krankenkassen annehmen! Die Krankenkassen sind dazu verpflichtet, gesundheitsfördernde Aktivitäten zu unterstützen. Sie engagieren sich in Betrieben, Kindertagesstätten und Schulen und unterstützen die Teilnahme an Kursen zur Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und zum Suchtmittelkonsum. Es lohnt sich zu informieren, welche Gesundheitskurse die eigene Krankenkasse anbietet. Sie sind für die Versicherten kostenfrei.
Quelle:

Laura Lehmann

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 2 – Kein Hunger

31. März 2021

Hunger ist die Haupttodesursache in der Welt. Unser Planet bietet enorme Ressourcen und genug für alle. Allerdings sind diese Ressourcen ungleich verteilt. Während die eine Hälfte des Planeten im Überfluss lebt, leidet die andere an Hunger. Millionen von Menschen, vor allem Kinder, sind von Unterernährung betroffen. Rund einer von drei Menschen auf der Welt kann kein würdevolles Leben führen, weil er sich nicht ausreichend oder nicht ausgewogen ernähren kann.
 
Die Ursachen für Hunger und Fehlernährung sind vielschichtig und komplex. Zentrale Herausforderungen sind fehlende Kompetenzen oder die Möglichkeiten, um in Quantität und Qualität ausreichende Nahrung zu produzieren, zu kaufen oder zuzubereiten. Darüber hinaus bedarf es Wissen und Kompetenzen über eine gesund erhaltende Ernährung.
 
Das Hauptziel des Nachhaltigkeitsziel (=Sustainable Development Goals, kurz: SDG) Nr. 4:
 
Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.

Die wichtigsten Unterziele von SDG 2 sind

  • Zugang zu ausreichend Nahrungsmitteln für alle Menschen
  • Für bessere, ausgewogene Ernährung sorgen
  • Höhere Einkommen für Kleinbauern
  • Nachhaltige und moderne landwirtschaftliche Methoden und Technologien fördern
  • Genetische Vielfalt bewahren
  • Handelsbeschränkungen und -verzerrungen korrigieren

Wie könnte ein Lösungsansatz aussehen?

Neben der Bekämpfung der Armut (Sustainable Development Goal – SDG 1) durch wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) sowie guter Regierungsführung (SDG 16) ist ein besonders wirksames Instrument zur Ernährungssicherung die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft, die Entwicklung ländlicher Räume. Weiter können innovative und effiziente Technologien dazu beitragen den Hunger zu bekämpfen.
Wenn wir nachhaltige und moderne Landwirtschaft betreiben und auf eine faire Ressourcenverteilung achten, können wir die gesamte Weltbevölkerung ernähren und sicherstellen, dass kein Mensch je wieder Hunger leiden muss.
 
Quelle:

Laura Lehmann

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 1 – keine Armut!

26. März 2021

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Nachhaltigkeitsziel Nr. 1 – keine Armut!

26. März 2021

Die Überwindung von Armut ist die größte Herausforderung der Gegenwart. Armut gibt es in vielen Ausprägungen. Absolute Armut, die mitunter lebensbedrohend ist, ist nicht vergleichbar mit der Situation von Menschen mit niedrigem Einkommen in Deutschland. Beide Formen der Armut müssen jedoch bekämpft werden. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Armut. Täglich sterben Tausende, weil es an Nahrung und sauberem Wasser fehlt.
Das Hauptziel des SDG 1 lautet: Armut in jeder Form und überall beenden
Wer in Deutschland weniger als 13.628 Euro im Jahr verdient, gilt nach dem Stand des Jahres 2018 als armutsgefährdet. BRUTTO!! Sprich darauf entfallen nochmal Steuern. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.
Laut aktuellem Paritätischen Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 15,9 Prozent (rechnerisch 13,2 Millionen Menschen) einen neuen traurigen Rekord und den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung erreicht.

Warum geht Armut jeden etwas an?

Eventuell wäre man dazu geneigt zu sagen „Mir geht es gut. Was geht mich Armut an? Armut ist weit weg und betrifft uns nicht“. Aber Armut geht uns alle an. Auf internationaler Ebene bedeutet Armutsbekämpfung auch die Wahrung des globalen Gleichgewichts und die Vermeidung von sozialen Konflikten, auch über Landesgrenzen hinaus. Tragen wir zur Bekämpfung von Armut bei so bekämpfen wir auch die Fluchtursache von Millionen von Menschen, die auf der Suche nach Arbeit ihre Heimat verlassen müssen.
Auf nationaler Ebene geben wir Menschen die die Möglichkeit, ihr Potential auszuschöpfen und sich ein besseres Leben aufzubauen. Das wiederum wirkt sich positiv auf unsere gesamte Wirtschaft aus. Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir eines nie vergessen dürfen: Es kann jeden von uns treffen. Gerade war die Welt noch in Ordnung und plötzlich ist alles anderes. Egal wo wir leben – egal, ob national, oder international.

An wen kann ich mich wenden? Wer unterstützt aktiv Mensch in Armut? Und wen kann ich unterstützen?

Das sind zunächst das Deutsche Rote Kreuz sowie die Caritas. Sowohl das DRK, als auch die Caritas kümmern sich neben vielen anderen Dingen, die sie bewegen auch um Menschen die aufgrund unterschiedlichster Umstände in Not und damit je nach dem in Armut geraten sind. Gegen Armut hilft unter anderem Geld. Beide Organisationen freuen sich daher immer über Spenden.
 
Quellen:

Laura Lehmann

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